Frauen & Migräne

Jede vierte Frau kennt sie - plötzlich auftretende Kopfschmerzattacken, Licht- und Lärmempfindlichkeit bis hin zu Übelkeit und Erbrechen – etwa 25% aller Frauen haben in ihrem Leben bereits unter Migräne-Anfällen gelitten. Experten gehen davon aus dass jeden Tag etwa 300.000 Menschen alleine in Deutschland von Migräneattacken belastet sind. Frauen sind hierbei je nach Alter bis zu dreimal häufiger betroffen. Weltweit betrachtet leiden wesentlich mehr Frauen an den Symptomen einer Migräne als Männer.

Menstruation und Migräne

Die Vermutung, dass diese Ungleichverteilung auf die mit der Pubertät einsetzenden Hormonschwankungen zurückzuführen ist liegt nahe. In klinischen Studien konnte inzwischen nachgewiesen werden, dass der auslösende Faktor in einem Absinken des Östrogenspiegels zu finden ist.

Tatsächlich besteht bei vielen Frauen ein enger Zusammenhang zwischen Menstruation und dem Auftreten von Migräne-Symptomen. Ärzte unterscheiden diesbezüglich in zwei Bereiche- der „menstruationsassoziierten Migräne“ sowie der „menstruellen Migräne“.

Bei der menstruationsassoziierten Migräne treten mehr als 50 Prozent der Migräneanfälle im menstruellen Fenster auf. Davon ist etwa jede 2 Frau betroffen. Bei der menstruellen Migräne hingegegen treten über 80 Prozent der Beschwerden innerhalb des sogenannten menstruellen Fensters auf. Dieses beginnt etwa drei Tage vor der Monatsblutung und endet mit der Periode.

Diese Zahlen machen deutlich das eine wirksame und gut verträgliche Therapieoption die Lebensqualität der Betroffenen Frauen deutlich verbessern kann.

Eine natürliche Behandlung der Migräne wird daher von vielen Frauen bevorzugt. Hierbei steht für die Betroffenen der Wunsch nach Wirksamkeit bei gleichzeitig sehr guter Verträglichkeit an erster Stelle.

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