Schwangerschaft und Migräne

Die meisten von Migräne betroffenen Frauen leiden schon vor der Schwangerschaft unter diesen Symptomen. Insoweit ist es ein eher seltenes Phänomen, das sich eine Migräne erstmals  in der Schwangerschaft zeigt.
 
Ein Großteil der Betroffenen haben jedoch in der Schwangerschaft deutlich weniger Migräne Attacken, und erleben diese Zeit daher meist befreit von den quälenden Kopfschmerzen.
Möglicherweise tragen während der Schwangerschaft  bestimmte körpereigene Botenstoffe zur dieser Migräne freien Zeit bei. Denn in der Schwangerschaft verändert sich auch im Gehirn die Konzentration der Glücks-Substanzen Serotonin und Endorphin. Diese beiden Neurotransmitter verhindern nämlich, dass Schmerzreize in unser Bewusstsein gelangen können.

Vielleicht schützt auch die meist sehr bewusste Lebensweise in der Schwangerzeit vor den Migränebeschwerden. Viele Schwangere ernähren sich in dieser Phase besonders gesund und abwechslungsreich, meiden Nikotin und  Alkohol und setzen sich zudem auch weniger Stress aus.
 
Bei knapp 30% der Schwangeren kommt es hingegen zu einer deutlichen Verschlechterung der Migränebeschwerden. In den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft nehmen die Schmerzanfälle an Häufigkeit und nicht selten auch in der Intensität dann noch zu. Diese Veränderung steht vermutlich in einem direkten Zusammenhang mit dem in der Schwangerschaft veränderten Östrogenhaushalt. Warum das so ist, weiß heute noch niemand. Fachleute vermuten, dass die konstant hohen Konzentrationen an weiblichen Hormonen dafür verantwortlich sind. Diese Annahme würde auch erklären, weshalb die Kopfschmerzen nach der Geburt bei etwa jeder zweiten Frau wieder einsetzen: durch das plötzliche Abfallen des  Östrogen und Progesteronspiegels.

Was tun bei Migräne in der Schwangerschaft?

Grundsätzlich gilt, dass eine medikamentöse Therapie während der Schwangerschaft – wenn irgendwie möglich – zu vermeiden ist. Ganz besonders gilt dies natürlich für prophylaktische Maßnahmen, bei denen täglich Medikamente eingenommen werden müssen. Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit sollten daher jegliche Medikamenten Einnahme mit dem Arzt abstimmen.  Dies ist insoweit von größter Bedeutung da derzeit kaum verlässliche Studiendaten zur Verträglichkeit und Wirksamkeit von Medikamenten in der Schwangerschaft vorliegen.

Nicht-Medikamentöse Verfahren

In der Schwangerschaft spielen daher zunächst die Nicht-Medikamentösen Verfahren zur Migräne-Prophylaxe eine große Rolle.

Von Migräne betroffene Frauen mit Kinderwunsch können sich hierauf entsprechend vorbereiten und am besten schon vor Eintritt der Schwangerschaft mit Entspannungsverfahren wie Muskelrelaxation nach Jacobson, Yoga oder Qi Gong beginnen.

Auch ein geregelter Schlaf-wach-Rhythmus, ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und viel Bewegung an der frischen Luft kann entscheidend zur Verbesserung und Vorbeugung von Migräne Attacken beitragen. Weitere Möglichkeiten sind zudem Biofeedback und Akupunktur.

Empfehlung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft

Die Kombination von hochdosiertem Magnesium und Riboflavin (Vitamin B2) werden als
NICHT- MEDIKAMENTÖSE Therapie-Empfehlung in der Leitlinie zur Migräneprophylaxe der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft geführt.

 

Aufgrund seiner guten Verträglichkeit ist Magnesium in der Schwangerschaft und Stillzeit erlaubt. Während dieser Zeit besteht sogar meistens ein erhöhter Bedarf an dem Mineralstoff. Dennoch sollte auch hier die Zufuhr von Magnesium mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, da die Substanz ggfs. Einfluss auf die Wehentätigkeit ausüben kann.

Zu beachten gilt dabei eine maximale Höchstdosis von 600 mg Magnesium pro Tag.

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